Erkrankungen des Zahnhalteapparats
Erkrankungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis) sind ein häufiges Problem bei Erwachsenen. Dies hängt teilweise mit der Ernährung, genetischen Faktoren und der Begünstigung lokaler Entzündungen zusammen. Durch entzündliche und degenerative Veränderungen kommt es zu vorzeitigem Zahnverlust mit teils erheblichem Knochenabbau. Der Vorbeugung kommt daher große Bedeutung zu: Durch frühzeitige Behandlung lassen sich ausgedehnte Schäden meist verhindern oder zumindest aufschieben. Neben der Anleitung zur Mundhygiene ist auch der Verzicht auf Schadstoffe wie Rauchen ratsam.
Parodontalchirurgie
Die Behandlung folgt den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Wir setzen moderne Verfahren ein, einschließlich Lappenoperationen mit Schleimhaut- und Bindegewebstransplantaten und gesteuerter Geweberegeneration mit und ohne Membranen. Bei sehr ausgeprägter Zerstörung des Zahnhalteapparats kann eine rechtzeitige Implantation helfen, den Kieferknochen zu erhalten und die Kaufunktion wiederherzustellen.
Zahnfleischbehandlung mit Hyaluronsäure
Die Ästhetik des Lächelns wird maßgeblich vom Zusammenspiel zwischen weißen Zähnen und rosa Zahnfleisch bestimmt („Rot-Weiß-Ästhetik“) – besonders im Oberkiefer bei einer hohen Lachlinie. Liegt das Zahnfleisch nicht richtig an oder weist es Lücken auf, kann eine Behandlung mit Hyaluronsäure helfen: Sie wird in den zu vergrößernden Bereich injiziert, um das Zahnfleisch in die gewünschte Form zu bringen. Meist sind mehrere Behandlungen nötig. Da es sich in der Regel um eine rein ästhetische Behandlung handelt, ist sie eine Selbstzahlerleistung.
Und wenn sich ein Implantat entzündet?
Auch Implantate können sich entzünden (Periimplantitis). Der Krankheitsverlauf und die Behandlung unterscheiden sich von der Parodontitis. Behandelt wird in drei Stufen: regenerativ, resektiv oder – als letzte Option – durch Entfernung des Implantats. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Spezialseite: Implantat entzündet – was jetzt?


