Titan – der bewährte Standard
Titan ist seit Jahrzehnten der Standardwerkstoff in der Implantologie: sehr gut verträglich und fest mit dem Kieferknochen verwachsend (Osseointegration). Die Systeme der Hersteller unterscheiden sich vor allem in Gewindeform, Oberfläche und der Verbindung zwischen Implantat und Aufbau. Diese Details entscheiden mit darüber, wie gut ein Implantat bei weichem oder schmalem Knochen hält und wie zuverlässig der Zahnersatz darauf sitzt.
Erfahrung mit allen namhaften Herstellern
Prof. Draenert arbeitet seit über zehn Jahren mit allen gängigen Implantatsystemen, mit Straumann und Camlog seit über 20 Jahren. Dazu gehören die Systeme von Straumann, Camlog, ICX, Dentsply Sirona und MegaGen – vom Einzelzahnimplantat über den Knochenaufbau bis zum festen Zahnersatz für den ganzen Kiefer.
Bestehende Implantate dieser Systeme versorgen wir weiter: neue Kronen, Brücken oder Prothesen, Reparaturen und die Behandlung von Entzündungen (Periimplantitis) – auch wenn sie in einer anderen Praxis oder im Ausland gesetzt wurden. Implantate aus dem Ausland
Unsere bevorzugten Systeme
MegaGen AnyRidge und BlueDiamond
- KnifeThread-Gewinde: tief und scharf geschnitten, mit konischer Form auf hohe Primärstabilität ausgelegt – wichtig für Sofortversorgung und weichen Knochen.
- Schmaler Implantatkörper zur Spitze hin: in schmalen Kieferabschnitten oft ohne zusätzlichen Knochenaufbau möglich.
- Verbindung: konische 5°-Innenverbindung zwischen Implantat und Aufbau.
- XPEED-Oberfläche: aufgeraute Titanoberfläche mit eingelagertem Calcium, die das Einheilen unterstützen soll.


Dentsply Sirona Astra Tech EV und DS PrimeTaper
- Prof. Draenert arbeitet seit vielen Jahren mit dem Astra-System, heute Astra Tech EV.
- DS PrimeTaper nutzt dieselbe prothetische Plattform: Die Implantatform kann nach Knochen gewählt werden, der Zahnersatz bleibt einheitlich.
Die Oberfläche entscheidet mit – unsere Forschung
Die meisten modernen Titanimplantate erhalten ihre raue Oberfläche durch Sandstrahlen mit Korund (Aluminiumoxid) und anschließendes Säureätzen. Dabei können Korundpartikel in der Oberfläche zurückbleiben; wie viele, hängt vom Herstellungsverfahren ab. Prof. Draenert hat diese Rückstände wissenschaftlich untersucht und eine neue Technologie zu ihrer Entfernung veröffentlicht. Bei der Auswahl unserer bevorzugten Systeme spielt die Reinheit der Oberfläche deshalb eine wichtige Rolle.
Draenert FG, Mitov G (2023): A new technology for the removal of corundum residues on dental implants. Br J Oral Maxillofac Surg. PubMed 37024361
Welches Implantat passt zu Ihnen?
Das entscheiden wir nicht nach Marke, sondern nach Ihrer Situation: anhand eines 3D-Röntgenbilds (DVT), nach Knochenangebot, Knochenqualität, Position im Kiefer und geplantem Zahnersatz. Bei bestehenden Implantaten richtet sich die Weiterbehandlung nach dem vorhandenen System. 3D-geplante Bohrschablonen gehören bei uns zum Standard.


